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Sri Lanka - Sigiriya und seine Wolkenmädchen

Sigiriya , der Löwenfelsen, ist ein Muss auf jeder Sri Lanka Rundreise.

Die Festungsanlage ist Teil des kulturellen Dreiecks und steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

Bereits am frühen Morgen, direkt nach dem Frühstück, sollten Sie sich auf den Weg machen. Aus der Ferne zu sehen,

erhebt sich der 200 Meter hohe, rote Monolith deutlich über die Reisfelder und den Dschungel. Beginnen Sie den Aufstieg am Vormittag. Es wird heiß. Das Klima ist angenehmer als am Meer, die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch, aber es sind 1860 Stufen bis oben. Nehmen Sie deshalb genügend zu trinken mit.

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Vor über 1500 Jahren errichtete König Kasyapas hier seinen Palast. Zuvor ermordete er seinen Vater und vertrieb seinen Halbbruder, den rechtmäßigen Thronfolger aus dem Königreich. Damit verlegte er das Verwaltungszentrum und den Palast von Anuradhapura nach Sigiriya. Zu seinem Schutz baute er die Festung Sigiriya mit Gärten, Wasserläufen und dem Palastgebäude auf der Spitze des Felsens, geschützt von Wassergräben und Brüstungen. Sein Halbbruder, der eigentliche Nachfolger des Thronerben, floh in den Süden Indiens, bewaffnete sich und kam mit einer Söldnertruppe zurück und siegte. Kassapas nahm sich selber das Leben. Sein Nachfolger und Halbbruder, König Mugalan, spendete Sigiriya einer buddhistischen Gemeinschaft, und Mönche ließen sich am Fuße der Bergfestung nieder. Damit endete die Blütezeit von Sigiriya.

Wir betreten jetzt die große Anlage unterhalb des Löwenfelsens. Durch die Gartenanlage, über einen Wassergraben hinweg, am Außenwall vorbei, weiter durch die erste Befestigungsanlage der Felsenfestung, freuen wir uns auf den Anstieg. Niedliche Affen sind unsere neugierigen Begleiter für die nächste Etappe.

Aber zuerst fesseln uns die 5 Gebäude des Wassergartens, eine wunderschöne Anlage mit Wasserpavillions, Pools, Innenhöfen und Wasserläufen. Mit dem Bau dieses Komplexes wurde im 5. Jahrhundert begonnen, weiter ausgebaut und vollendet zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert.

Wir lassen den Boulder Garden hinter uns, beginnen wird den Aufstieg zu den Wolkenmädchen.

Über eine steile, eiserne und stabile Wendeltreppe erreicht man die Felsnische, in der die atemberaubenden Wandmalereien der Wolkenmädchen von Sigiriya zu finden sind. Bitte nicht mit Blitzlicht fotografieren! Es gab wohl einmal über 500 Malereien, die meisten der schönen Frauen wurde jedoch in der Zeit zerstört, als Sigiriya wieder ein Kloster wurde. Man ist natürlich neugierig und will ihre Bedeutung herausfinden. Es wird geschrieben, dass es sich um Abbildungen von vornehmen Damen des königlichen Hofes handelt. Andere sagen, es seien die himmlischen Nymphen.

Gleich nachdem man die Felsennische mit den Wolkenmädchen über eine Wendeltreppe verlassen hat, gelangt man zu der Spiegelwand der Felsenfestung . Die drei Meter hohe Wand ist extrem glatt poliert und mit über 600 Graffitis bekritzelt. Bei der Löwenterrasse beginnt der letzte Aufstieg auf die Spitze der Sigiriya Felsenfestung. Ihr Blick wird gefesselt sein von der ursprünglichen Löwenfigur, die dem Felsen seinen Namen gibt.

Die eiserne Treppe, die jetzt auf Sie wartet, wurde auf der Seite des Berges angebracht, um den Aufstieg auf den Gipfel zu ermöglichen. Um das oberste Plateau, den Palastbezirk zu erklimmen, sollte man schon eine gute Konditionen haben und schwindelfrei sein.

Der Ausblick, der Sie hier oben erwartet, entschädigt aber für alle Anstrengungen.

Der Palast auf dem Gipfel der Felsenfestung von Sigiriya. Der Palast im Himmel - Der Palast in den Wolken. Endlich ist er erreicht. Hoch oben auf dem Felsen kann man sich ausruhen und sich ausmalen, wie das wohl damals war, als der König hier oben seine Festung erbaut hat, gesichert durch Wassergräben und aufwendige Wälle geschützt, durch eine Zitadelle gespeist. Weit schweift der Blick über den Dschungel und es fällt nicht schwer, sich dieses Leben hier oben vorstellen zu können: Die gigantische Palastanlage umgeben von Gärten und Teichen, ein Auf und Ab über mehrere Etagen, Leben in Prunk und Reichtum. Die Architekten waren Könner ihrer Zeit. Ein Zeichen dafür ist der 25m x20m großen Swimming-Pool, der sich hier oben befindet und sein Wasser aus dem Tal bezog !

Jetzt aber genug ! Es ist alles erklärt.

Abwärts geht’s, mit frischem Elan und vielen Bildern im Kopf.