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Führung durch das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum Historisches Archiv Köln
Samstag, 14. März 2020, 10:00 - 13:00

Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum - einer der wichtigsten Stützpfeiler des Wiederaufbaus des Historischen Archivs der Stadt Köln

Das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum (RDZ) ist einer der Stützpfeiler des Wiederaufbaus des Historischen Archivs und neben dem Sitz der Verwaltung am Heumarkt die zweite provisorische Unterbringung der Institution. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Lagerhalle in Köln-Porz-Lind stehen insgesamt 10.000 Quadratmeter zur Verfügung.
Die Restauratorinnen und Restauratoren sowie die zahlreichen Hilfskräfte sind für die Bewältigung ihrer gewaltigen Aufgabe technisch perfekt ausgerüstet. Die Maschinen und Geräte wurden teilweise eigens für die speziellen Anforderungen der Behandlung der Einsturzschäden entwickelt. Beispielhaft zu nennen ist eine im August 2011 angeschaffte Gefriertrocknungsanlage. Außerdem stehen ein Labor für Analysen und Arbeiten mit Chemikalien, zwei Befeuchtungskammern sowie verschiedene Pressen zur Glättung des wertvollen Papiers zur Verfügung.

Nie zuvor musste eine derart große Menge unterschiedlichen Materials mit verschiedensten Beschädigungen bearbeitet und nutzbar gemacht werden. Die Schadensbilder reichen dabei von stark verschmutzten mittelalterlichen Handschriften über moderne Akten, die von Mikroorganismen befallen sind, und verschimmelten Plänen bis hin zu stark geknickten und gestauchten Pergamenturkunden. Die Restaurierung der beschädigten Schätze wird 30 bis 50 Jahre in Anspruch nehmen. Allein im RDZ stellen sich derzeit 20 Fach- und 40 Hilfskräfte dieser Mammutaufgabe.
Die Archivalien, die sich zum überwiegenden Teil noch in den Asylarchiven befinden, kommen nach ihrer Erfassung und - falls möglich - Identifizierung Stück für Stück in das Historische Archiv zurück. Im RDZ steht dafür ein klimatisiertes, 7.000 Quadratmeter großes Magazin zur Verfügung. Dort können 18 Kilometer Archivgut fachgerecht eingelagert und später zu Beständen zusammengeführt werden.

Die Digitalisierung der Bestände als dritter großer Arbeitsbereich im RDZ wurde bereits in der Zeit vor dem Einsturz entscheidend angestoßen. Sie dient in erster Linie den Nutzerinnen und Nutzern: Die Objekte werden so digitalisiert, dass sie auch künftigen Generationen sicher zur Verfügung stehen. Nach und nach sollen alle Bestände digital abrufbar sein.
Die Forschung in den Beständen des Historischen Archivs ist also auch von zu Hause aus möglich. Im RDZ stehen Großformatscanner, Buchscanner sowie weitere, kleinere Scanner zur optischen Archivierung zur Verfügung.

Führung : ca. 90-120 Minuten 

Eintritt/Führung : für Vereinsmitglieder Geschichts- und Heimatverein der Gemeinde Weilerswist kostenlos.                                                            Nichtmitglieder zahlen 10.- €/pro Person.                    

Im Anschluss an die Führung begeben wir uns in einen der Lesesaale und können dort noch Fragen zum Historischen Museum und Möglichkeiten eigener Forschung stellen.

Anfahrt : mit eigenem PKW oder öffenlichen Verkehrsmitteln. Wegbeschreibung wird bei Anmeldebestätigung noch mitgeteilt.  

Anmeldung : max. Teilnehmeranzahl 25 Personen.  

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 01520-7165344